Ares Tower
 | | Architekt: | Neumann & Partner, Wien | | Ausführung: | Mero Austria GmbH, Gleisdorf | | Standort: | Wien | | Bauzeit: | Beginn: 20. Juli 2000 Ende: 01. März 2001 |
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Bürohochhaus nach neuestem Stand der Technik
BV in Wien auf Donauplatte, ca. 100 m hoch, 26 Geschosse,
Doppelschalige Konstruktion ist in Element-Bauweise ausgeführt. Die Elemente werde beim Metallbauer vollständig, inklusive Auißenscheibe, Sonnenschutz, Verglasung, Paneele und Halterungen zusammengebaut und dann auf die Baustelle transportiert. Schließlich werden sie dort mit Kränen an Ort und Stelle eingehängt und gekoppelt.
Wesentliche Prozeßsicherheit betreffend der Fertigung und Montage, steigert die Qualität des Endproduktes.
Profilserie aus RMG 1, abgeleitet von der Standardkonstruktion E 75 plus.
Die Profildimensionierung wurde so ausgelegt, daß auch im Gebäuderandbereich keine zusätzlichen Einschübe betreffend außerordentlicher Sogkräfte notwendig sind. Auf den Elementen in einem Abstand von 350 mm, sind vorgesetzte ESG- Scheiben mit Litex Design, als Zweite-Haut angebracht.
Um auf keinen Fall das Rahmenprofil bis in die Innenschale zu durchdringen (Kältebrücke, Dichtigkeit) wurde in Zusammenarbeit mit Statikern und Stegherstellern eine Lösung gefunden, bei der alle vorgesetzten ESG Scheiben nur auf der Außenschale mittels Verschraubung in Einschubteilen befestigt werden. Nur ein Mal je Element wurde diese Verschraubung auch auf die Innenschale, und zwar genau beim oberen Eckwinkel, verlängert, damit alle Metallrahmen aus Blitzschutzgründen metallisch verbunden sind.
Die Kopplungsdichtungen wurden so ausgeführt, daß in jedem Geschoß evtl. anfallendes Wasser wieder nach außen geführt wird. Als besonderes Erschwernis wurde vom Kunden gefordert, daß jeder horizontale Kopplungsstoß eine Gebäudebewegung von +/- 20mm aufnehmen muß. Auch das konnte mit diesem ausgeklügeltem Entwässerungssystem erreicht werden.
Durch die extrem großen Flügelgrößen wurde ein Kurbel-Dreh-Kipp-Beschlag eingesetzt.
Betreffend der Schlagregendichtheit wurde ein Nachweis über 1200 Pa im 1:1 Versuch geführt . Dieser Versuch wurde in Lichtervelde (Belgien) mit einem Prüfelement in der Größe von 3 m x 5 m durchgeführt. Auch beim Kreuzstoß mußte die 1200 Pa erfüllt werden.
Für den Wärmeschutz mußte seitens des Systemlieferanten RMG1 nachgewiesen werden. Auch im Bereich der Kopplungen und Stöße. Hier wurde jeweils der ungünstigste Fall angenommen . (bei der größten Dehnung von 25 mm) Die Berechnung dafür wurde vom Fraunhofer Institut in Stuttgart durchgeführt.
Durchschnittlicher K-Wert der Profilkombination: 1,75 bis 1,95 W/m²K.
Alle Elemente wurden mit brüstungshohen (ca. 1 m) W90 Brandschutzpaneelen ausgeführt.
Aluminiumprofile ca. 110 t
Verglasung Gesamthülle 15.000 m²
ca. 75 LKW-Transporte zur Baustelle waren notwendig.