Sapa Friction Stir Welding
Noch nie war Schweißen so perfekt
Im Gegensatz zum herkömmlichen Schmelzschweißen wendet Sapa bei der Verbindung von Aluminium-Profilen die zukunftsweisende Methode des Friction Stir Welding an, das sogenannte Reibrührschweißen.
FSW nutzt die Fähigkeit von Aluminium, starken plastischen Verformungen bei hohen, aber unter dem Schmelzpunkt liegenden Temperaturen zu widerstehen. Die reinen Metalloberflächen der zu verbindenden Profile werden durch Reibung eines rotierenden Werkzeugs erhitzt und mechanisch bei sehr hohem Druck zusammengefügt.
Durch dieses Verfahren wird eine neue, homogene Struktur gebildet. Außerdem werden keine Zusatzmaterialien oder Schutzgas benötigt. Das Ergebnis des Friction Stir Welding ist eine exzellente, porenfreie Schweißnaht ohne Einschlüsse.
Vorteile des Friction Stir Welding vs. Schmelzschweißen
- höhere Dichtigkeit durch vollständig porenfreie, undurchlässige Verbindungen mit besserer Festigkeit
- Verbindungen, die grundsätzlich bündig mit der Oberfläche sind nur geringe thermische Belastung im Material (weniger Wärmeverzug)
- erhöhte Wiederholgenauigkeit durch enge Toleranzen
Friction Stir Welding ist eine intelligente Technologie, die vom The Welding Institute in Cambridge, England entwickelt wurde. Sapa hat diesen Entwicklungsprozess von der Idee und den Laborexperimenten bis hin zur Produktionsreife aktiv begleitet. Sapa setzt Friction Stir Welding seit 1996 in der Serienfertigung ein und liefert mit FSW verbundene Paneele bis zu einer Breite von 3,00 Metern und einer Länge von 14,30 Metern.

Die FSW-Methode ist sehr gefragt und wird in immer mehr Branchen eingesetzt. Nach umfassenden Tests ist Friction Stir Welding zum Beispiel für die Verwendung in der Schienenfahrzeugbau-Industrie und im Schiffsbau zugelassen worden.